Jahreslosung 2021

"Jesus Christus spricht
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!"
  Lukas 6,36

Die Landtagspräsidentin pflegt mit ihrem Besuch den Kontakt zur EVA

Als ehemalige Lehrerin weiß Frau Silvia Bretschneider wovon sie spricht, wenn man auf das Thema Schule kommt. Bildung ist aber derzeit nicht nur in der Politik ein heiß diskutiertes Thema.

In der Funktion der Landtagsabgeordneten besuchte Frau Bretschneider am 10. September die Evangelische Schule St. Marien Neubrandenburg. Darüber hinaus durften wir auch Herrn Gusek, hauptamtlicher pädagogischer-theologischer Vorstand der Schulstiftung der Nordkirche, Herr Prof. Oppermann, Beiratssprecher der EVA, und Herrn von Samson, Pastor des St. Johannis-Kirchgemeinde, als Gäste begrüßen.
Bei einem kurzen Rundgang durch das Schulgebäude in der Neustrelitzer Str. lenkte Herr Quaschning das Augenmerk auf die spezifischen Dinge, welche unsere Schule auszeichnen. Dazu gehört z.B. die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf. „Durch unsere Struktur und der sehr guten Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen wir dem Inklusionsgedanken sehr nahe. Leider wird der Mehraufwand von Seiten der Politik noch nicht genügend unterstützt“, stellte Herr Quaschning dabei fest. Bei einer Stippvisite im NaWi-Unterricht sahen die Gäste, wie anhand von Experimenten, fast alltägliche Phänomene hinterfragt und erklärt werden können.

In der sich anschließenden Gesprächsrunde berichteten einige Schülerinnen und Schüler über ihre Erfahrungen aus den zurückliegenden Praktika. Auf besonderes Interesse stieß bei Frau Bretschneider dabei, inwieweit diese Einfluss auf die Berufswahl haben. Die Landtagspräsidentin möchte, dass viele Jugendliche auch künftig in unserem Bundesland tätig sind. „Für die Steigerung der Attraktivität der Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern ist die derzeitige Verteilung und Organisation der Ausbildungsstandorte zu überdenken. Die Verkehrsanbindungen sind für unsere Jugendlichen nicht immer ideal…“, gab Prof. Oppermann dabei zu bedenken.
Die guten Ergebnisse unserer Absolventen und die Erfolge bei der Berufswahl unserer Schülerinnen und Schüler machten der Landtagspräsidentin deutlich, dass  das Konzept unserer Schule qualitativ hochwertig umgesetzt wird.   

Herr Gusek lenkte den Fokus auf die Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft.  Es wurde festgestellt, dass das Einlenken des Bildungsministeriums beim Finanzierungsstreit durchaus positiv zu bewerten ist. Kritisch sah Herr Gusek allerdings die hohen Verluste durch die damalige Änderung der Privatschulverordnung, die unglückliche Wahl der „veralterten“ Berechnungsgrundlage aus dem Schuljahr 13/14 und die Abkopplung der Finanzierungsgrundlage von denen der öffentlichen Schulen.
Theresa, eine Schülerin der Klasse 12, hatte zum Schluss noch die Möglichkeit ein persönliches Problem anzusprechen an dem deutlich wurde, dass die Inklusion nicht ein schulspezifisches Thema ist. Eine Förderung beim rollstuhlgerechten Umbau eines PKW bleibt ihr versagt, wohin gehend gleichaltrige Lehrlinge diese vom Arbeitsamt erhalten. Frau Bretschneider versprach, dieses Problem als „Hausaufgabe“ mitzunehmen und eine Antwort zu geben.

Das aktuelle Jahrbuch unserer Schule, welches Frau Bretschneider als Geschenk erhielt, wird ihr weitere Einblicke in unser interessantes und vielgestaltiges Schulleben geben.
(Die Schulleitung)

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