Jahreslosung 2020

"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"
  Markus 9,24

Bildung heißt Grenzen überschreiten…

…lautet das schöne Motto beim IfW an der Hochschule in Neubrandenburg.
Und schon an der EVA wollen wir die Schülerinnen und Schüler auf das Leben vorbereiten und luden getreu dieser Devise zur nunmehr vierten Studienfahrt nach Spanien ein.

Am 2. April war es dann endlich soweit: Sechsundachtzig Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klassenstufe brachen zu ihrer Studienfahrt, die dem Leben und Schaffen des großartigen Antonio Gaudí verpflichtet war, nach Barcelona auf. Unter dem Motto (Achtung, Lateiner, bitte festhalten!) „Gaudi-amus-igi-Tour“ verbrachten wir insgesamt sieben mit Kunst und LebensART vollgestopfte Tage. Eine Besonderheit auf dieser Studienfahrt war die Übernachtung in Avignon, wo wir bei insgesamt vier Stadtführungen- hier kamen auch die Französischlernenden bei einer muttersprachlichen Führung nicht zu kurz - die historische Bedeutung dieser Stadt als Ergänzung zum theoretischen Geschichtsunterricht erfahren konnten. Von der den Mauern des mächtigen Papstpalastes innewohnenden Bedeutung quasi angefasst zu werden und den allgegenwärtigen lavendellastigen Transpirationsgeruch der Provence zu inhalieren, ist dann eben doch etwas nachhaltiger, als einen mittelmäßigen Druck im Lehrbuch zu bewundern…

Am frühen Nachmittag absolvierten wir die letzte Etappe unserer kleinen „Tour de France“ und erreichten glücklich und erschöpft unser Ziel in Barcelona. Hier erwarteten uns neben altersspezifischen Herausforderungen durch einige mit besonderem Forschungs- und Entdeckerdrang ausgestattete Schülerinnen und Schüler, eine Vielzahl außerordentlicher Sehens und Merk-Würdigkeiten. An dieser Stelle soll der kurze Reisebericht um das geografische und meteorologische Moment ergänzt werden: Ja, auch in der mediterranen Klimazone regnet es gelegentlich. Wir konnten uns glücklich schätzen, zwei der statistisch sieben regnerischen Tage im April kennenzulernen. Hierzu zählt aber auch der Abreisetag, was deshalb den blauen Himmel über Bar-cel-ona (das „Cel“ steht hier für Firmament) nicht trüben konnte.

Ein Höhepunkt auf dieser Reise war sicher die Führung durch die Sagrada Familia und der Besuch des Klosters Montserrat mit der Schwarzen Madonna.

„Ist das Kunst, oder kann das weg“? Diese Frage wurde im Picasso- Museum eindeutig beantwortet und wir konnten uns über die verschiedenen Schaffensperioden des Meisters informieren.

Neben den Dimensionen Religion (Montserrat, Sagrada Familia), Gartenbau (Parc Güell), Sport (Camp Nou), Kunst und Architektur (Picasso, La Pedrera), kam auch der AWT- Unterricht auf dieser Reise nicht zu kurz: In einer kurzweiligen Führung durch die Kellerei Freixenet erhielten wir eine umfassende Einführung in die Grundzüge des Weinbaus, der Cava-Herstellung, Vermarktungsstrategien sowie betriebswirtschaftlicher und verfahrenstechnischer Abläufe bei einem der bedeutendsten katalanischen Wein- Produzenten. Ja und dies ist schon die Überleitung zum Thema Geschichte und Politische Bildung: Vor Ort und in der Nachbereitung der Studienfahrt erhielten und erhalten die Reiseteilnehmer Einblicke in die Dynamik der Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens einerseits und die dem entgegenstehende Bedeutung des europäischen Einigungsprozesses andererseits.

Am Freitag, dem 8. April, mussten wir dann schon wieder unsere Heimreise antreten. Vorbei an den Bergen der Pyrenäen, den Flamingos der Carmargue, hinweg über den 45. Breitengrad und nach endlosen Autobahnkilometern, erreichten wir am 9. April reichlich erschöpft den nach Barcelona zweitschönsten Ort der Welt: Zu Hause.

Am Ende dieses Berichtes bleibt nur noch, uns bei allen Schülerinnen und Schülern zu bedanken: Ihr wart großartig, es hat uns sehr viel Freude und auch Spaß bereitet, Euch auf dieser Fahrt zu begleiten! Deshalb heißt es auch diesmal wieder laut und vernehmlich: Mit Euch fahren wir auch bis an das Ende der Welt! Das gilt ganz besonders auch diesmal wieder für unseren Mobilitätspräsidenten Dirk Fischer und die Piloten Volker, Udo und Valerie (Danke, Ihr Hübschen!) An dieser Stelle vielen Dank an Alexandra Nielek, ohne die unsere Reise nie stattgefunden hätte, an die hochverehrten und großzügigen Sponsoren der Reise-Shirts und natürlich an Herrn Kubatzki von der City-Werbung, der die Leibchen für uns bedruckt hat. Danke auch für die vielen konstruktiven Hinweise zahlreicher genannter und ungenannter Personen, danke auch für die anderen Einlassungen, die uns zeigen, dass wir grundsätzlich auf dem richtigen Wege sind.

In diesem Sinne:
„Gaudeamus igitur
iuvenes dum sumus
post iucundam iuventutem,
post molestam senectutem,
nos habebit humus!“
Reisebüro Mieth & Co. ☺

Bei den Bildern hat sich ein Fehler „eingeschlichen“. Wer findet ihn? Schreibt die Lösung ganz formlos, natürlich mit Eurem Namen versehen, auf einen Zettel und gebt diesen im Lehrerzimmer ab. Unter den richtigen Einsendungen wird eine kleine Überraschung ausgelost!
Einsendeschluss: 11.5.2016

Aktuelles

NEU Klassenfotos 2020
... mehr

Hortöffnungszeiten
... mehr

FSJler 2020/21
... mehr

Hundertwasser Schuhe
... mehr

Bildergalerien

Oktober 2020 Crosslauf
September 2020 Dot Day
August Hundertwasserschuhe 
August 2020 Einschulung