Jahreslosung 2020

"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"
  Markus 9,24

Besuch von Frau Katharina Heller

Sehr lebendig und begeistert hat Katharina Heller am Donnerstag, den 12. Januar 2012, bei einem Gesprächsabend von ihrer Zeit als Schülerin an der ersten Jena-Plan-Schule berichtet. Der Förderverein der evangelischen Schule hatte den eher zufällig entstandenen Kontakt zu Frau Heller genutzt, die Zeitzeugin in die Schule einzuladen. Mit den 29 Gästen des Abends  kam ein reges Gespräch zustande. So konnte der Bogen von den historischen Berichten zu den aktuellen Entwicklungen in unserer Schule gespannt werden. 
Ihr Vater der Schulreformer Peter Petersen hatte als Professor der Erziehungswissenschaften und Schulleiter bereits 1924 die Universitätsschule in Jena nach seinen Ideen umgestaltet. Als erste Aktion,so berichtete seine Tochter an dem Abend, hatte er die im Boden verschraubten Schulbänke abmontiert, neu zusammengestellt und so das Lernen in Gruppen ermöglicht.  Frau Heller selbst ist das jüngste Kind von Peter Petersen und besuchte die Schule ab 1936. Sie erlebte also selbst den Schulalltag auch in Zeiten des Krieges. Während im Nationalsozialismus die Schule trotz Einschränkungen weiterarbeiten konnte, musste Frau Heller mit ansehen, wie das Lebenswerk ihres Vater 1950 von Vertretern der SED geschlossen wurde. 
Um so erfreulicher ist es, dass in den neuen Ländern nun eine Reihe von Schulen wieder nach dem Jena-Plan-Konzept unterrichten. Katharina Heller nutzte den Freitag Vormittag zur Hospitation in den Unter- und Mittelgruppen. Sie  lobte unsere Schule  und betonte, dass das von ihrem Vater entwickelte Konzept hier in Neubrandenburg auf sehr kreative Weise mit Leben gefüllt wird. 

(N.Mantseris)

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