Jahreslosung 2020

"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"
  Markus 9,24

Reformpädagogisches Profil

Peter Petersen (Foto freundlich zur Verfügung gestellt von seiner Tochter Katharina Heller bei ihrem Besuch an unserer Schule am 13.1.2012)

Durch Reformpädagogik geprägte didaktisch–methodische Formen bestimmen unseren schulischen Alltag. Hierbei orientiert sich unser Konzept an der Jena-Plan-Pädagogik Peter Petersens. 

Jahrgangsübergreifender Unterricht in ausgewählten Unterrichtsstunden 
In der Untergruppe werden die Jahrgänge 1 bis 3 und in der Mittelgruppe die Jahrgänge 4 bis 6 zusammengefasst. Diese Jahrgangsmischung basiert auf dem sogenannten Lehrling-Meister-Geselle-Prinzip. Die Jahrgänge 7 und 8 werden ebenfalls zu einer Stammgruppe zusammengefasst. Ab der 9. Jahrgangsstufe werden dann abschlussbezogene Lerngruppen gebildet. 

Verlässlicher Tages- und Wochenrhythmus 
Der Stundenplan richtet sich nach der gesetzlich vorgegebenen Stundentafel und wird zusätzlich durch die Kreisstunden in der Stammgruppe am Wochenanfang und Wochenende ergänzt. Die Unterrichtsstunden finden in der Regel jeweils in Blöcken von 90-minütigen Einheiten statt. 

Zwei längere Pauseneinheiten nach der 3. und nach der 5. Stunde sollen gewährleisten, dass die Schülerinnen und Schüler ausreichend ihrem Bewegungsdrang an der frischen Luft nachkommen können und auch eine Mittagsversorgung in angenehmer Atmosphäre möglich ist. 

Wochenplanarbeit und Stille Arbeitsphasen 
Wochenplanarbeit und Stille Arbeitsphasen ermöglichen, dass die Kind ihren eigenen Rhythmus zum selbstständigen Lernen entwickeln können. In den Jahrgangsstufen 1 bis 3 und 4 bis 6 wird vorwiegend mit Tages- und Wochenplänen gearbeitet. In diesen Unterrichtsphasen können die Schüler differenzierte, das heißt ihren Stärken und Schwächen angepasste Aufgabenstellungen erhalten.  

Differenzierung und Leistungsbewertung 
Durch Doppelbesetzungen in ausgewählten Unterrichtsstunden, Teamteaching und differenzierte Aufgabenstellungen wird der  individuelle Lernprozess der Schüler unterstützt. Durch eine differenzierte und möglichst detaillierte Leistungsbewertung in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 in Form eines Pensenbuches sollen die Schüler die Selbstreflexion des eigenen Lernprozesses  zunehmend erlernen.  Sie erleben eine Erweiterung ihrer sozialen und fachlichen Kompetenzen. An den Elternsprechtagen wird gemeinsam der Entwicklungsstand des Kindes besprochen. Ab der 7. Jahrgangsstufe werden Zensuren erteilt. Zusätzlich zu den Ziffernzeugnissen erhalten die Schüler einen Berichtsteil, der Auskunft über das Arbeits- und Sozialverhalten gibt.

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